Alex lebt allein, hat zwei Katzen, eine ordentliche Wohnung und einen Job, der ihn über Wasser hält. Dann meldet sich Laura nach zehn Jahren bei ihm. Sie braucht Hilfe, und Alex sagt zu.
Laura erzählt ihm, dass ihr Partner David ein Deepfake-Netzwerk betreibt. Gestohlene Gesichter werden auf fremde Körper gesetzt. Die Folgen sind Erpressung, Pornografie und zerstörte Leben. In 317 Ordnern liegen die Daten von Menschen, deren einziges „Vergehen“ ein Gesicht ist, das jemandem gefallen hat.
Laura will aussteigen. Dafür muss sie sterben – nicht wirklich, aber überzeugend genug für David, die Polizei und die Welt. Alex soll ihr dabei helfen. Plötzlich hat er eine tote Frau in seiner Wohnung, einen USB-Stick unter dem Katzenfutter und keine Ahnung, worauf er sich eingelassen hat.
Hinter deinem Gesicht verbindet einen Thriller über gestohlene Identitäten mit digitaler Gewalt und der Frage nach dem Recht auf Vergessen. Alex gerät dabei zwischen einen Mann, der Menschen verschwinden lässt, ein Kartell ohne Interesse an Zeugen und eine Kriminalkommissarin, die Pausen hört und Lügen abwägt.
