Alex sagt Ja. Wieder einmal. Diesmal bittet Laura ihn nicht um einen Gefallen, den man mit einem langen Gespräch und etwas gutem Willen erledigt. Sie braucht Hilfe, um ihren eigenen Tod zu inszenieren.
Der Plan muss überzeugend genug sein, damit David, die Polizei und die Welt glauben, Laura sei wirklich tot. Das ist keine harmlose Täuschung. David betreibt ein Deepfake-Netzwerk mit gestohlenen Gesichtern, Erpressung und sexueller Gewalt. Laura will aussteigen – und Alex soll ihr dabei helfen.
Das Schwierige an Alex’ Entscheidung ist nicht nur das Risiko. Er hat keinen Plan und keine Waffe. Er weiß nicht, worauf er sich einlässt. Trotzdem macht er weiter, weil Alex immer Ja sagt. Ausgerechnet diese scheinbare Schwäche bringt ihn in eine Situation, in der ein falscher Schritt nicht bloß peinlich oder unangenehm wäre.
In seiner Wohnung liegt plötzlich eine tote Frau. Unter dem Katzenfutter steckt ein USB-Stick. Sein altes Leben ist vorbei, obwohl er selbst nie den Eindruck macht, als hätte er für ein solches Spiel die richtigen Voraussetzungen.
Alex muss sich entscheiden, wie weit ein Ja reichen kann, wenn die einzige Möglichkeit zu helfen darin besteht, einen Menschen verschwinden zu lassen. Und ob man noch aus einer Sache herauskommt, wenn die eigene Hilfsbereitschaft zum gefährlichsten Teil des Plans wird.
