Als Sera die Kugel auf den Tisch legt, sitzt Zarah bereits auf der anderen Seite und hält ihre Tasse mit beiden Händen umfasst. Sie hat sich in den Stuhl zurückgelehnt und sieht so aus, als würde sie diesen seltenen ruhigen Moment mit Gewalt festhalten wollen.
Ich stelle meine eigene Tasse neben ihrer ab und betrachte Seras Mitbringsel. Die Kugel ist etwas größer als eine Walnuss, blaugrün und vollkommen glatt. Unter ihrer Oberfläche verlaufen silberne Linien, die sich bewegen, sobald ich den Blick darauf richte. Sie erinnern mich an Licht, das auf dem Grund eines tiefen Gewässers tanzt.
„Wo hast du die her?“, frage ich.
Sera setzt sich neben die Kugel und legt den Schwanz ordentlich um seine Vorderpfoten. Durch unsere Verbindung dringt ein warmer Hauch von Zufriedenheit zu mir. Dazu kommt jene unverwechselbare Unschuld, die er immer dann ausstrahlt, wenn er ganz genau weiß, dass ich seine Frage lieber anders formuliert hätte.
Zarah hebt ihre Tasse an die Lippen. „Frag lieber, wem sie gehört.“
„Sera?“
Er blinzelt mich an.
„Hast du die Kugel mitgebracht, weil sie dir gehört?“
Seine Zufriedenheit nimmt zu.
„Das war keine Antwort.“
„Doch“, sagt Zarah. „Es war nur keine, die vor irgendeinem Gericht Bestand hätte.“
Sera beugt sich vor und stupst die Kugel mit der Schnauze an. Sie rollt ein Stück über den Tisch und bleibt zwischen unseren Tassen liegen. Eine der silbernen Linien leuchtet auf.
Im selben Moment beginnt mein Tee zu zittern.
Ich ziehe die Hand zurück und beobachte, wie sich auf seiner Oberfläche feine Ringe bilden. Sie wandern vom Rand zur Mitte, obwohl der Tisch vollkommen ruhig steht. Ein Tropfen löst sich aus der Tasse, steigt langsam empor und schwebt über der Kugel.
Zarah betrachtet ihn mit zusammengezogenen Augenbrauen. „Das gehört so, nehme ich an.“
„Ich habe keine Ahnung.“
„Sehr beruhigend.“
Ein zweiter Tropfen folgt dem ersten. Dann hebt sich der gesamte Tee in einer geschlossenen Säule aus meiner Tasse. Die Flüssigkeit windet sich durch die Luft, formt einen bernsteinfarbenen Ring und beginnt, die Kugel zu umkreisen.
Sera richtet sich auf. Seine Flügel öffnen sich ein wenig, und durch unsere Verbindung strömt eine solche Begeisterung, dass ich sofort misstrauisch werde.
„Lass das bitte“, sage ich.
Er sieht zu mir auf, als hätte er überhaupt nichts getan.
Zarah deutet auf den schwebenden Tee. „Er hört ausgezeichnet.“
Sera berührt die Kugel ein zweites Mal.
Nun steigt auch Zarahs Tee aus ihrer Tasse.
Sie stellt das leere Porzellan langsam auf den Tisch und beobachtet, wie sich beide Flüssigkeiten miteinander verbinden. „Ich habe fast eine halbe Stunde auf den gewartet.“
„Wir bekommen ihn bestimmt zurück.“
„Ich möchte ihn danach nicht mehr.“
Auf dem Regal hinter ihr beginnt ein Tintenglas zu klappern. Der Deckel dreht sich von selbst auf, und ein schwarzer Faden zieht sich aus der Öffnung. Er gleitet an Zarahs Schulter vorbei und legt sich um den kreisenden Tee. Die Tinte verteilt sich darin wie dunkler Rauch.
Ich strecke die Hand aus und konzentriere mich auf die Kugel. Die Inkantation, die mir zuerst in den Sinn kommt, würde ihre Bewegung hemmen. Was für ein fremdes Artefakt möglicherweise dasselbe bedeutet wie für einen fortlaufenden Zauber, weiß ich allerdings nicht.
„Gib mir einen Moment“, sage ich.
„Nimm dir zwei. Vielleicht ist dann auch noch das Gebäude verschwunden.“
Ich führe die Geste langsam aus, halte die Absicht so eng wie möglich und spreche die Worte leise. Goldene Funken lösen sich von meinen Fingern. Sie legen sich wie ein Netz um die Kugel, deren Licht daraufhin tatsächlich schwächer wird.
Für einen Herzschlag glaube ich, sie angehalten zu haben.
Dann erhebt sich das Wasser aus der Karaffe.
Es schießt so schnell nach oben, dass das Gefäß umfällt und über den Tisch rollt. Die Flüssigkeit bleibt geschlossen, teilt sich über unseren Köpfen und stürzt von beiden Seiten auf die Kugel zu. Ich ducke mich instinktiv, obwohl kein Tropfen mich berührt. Alles wird von dem kleinen Artefakt eingefangen und in eine breite, schwebende Spirale gezogen.
Zarah sieht erst die Kugel und danach mich an. „Hast du ihr gerade mehr Kraft gegeben?“
„Das war nicht meine Absicht.“
„Vielleicht erklärst du ihr das.“
Ich löse das magische Netz wieder auf. Die Kugel reagiert sofort. Ihre silbernen Linien flammen heller auf, und im Raum beginnt es überall leise zu plätschern. Wasser steigt aus weiteren Bechern und Flaschen. Selbst die Tropfen, die an der Innenseite eines beschlagenen Fensters hängen, lösen sich vom Glas und schweben zu uns herüber.
Sera springt nach einem davon. Der Tropfen zerplatzt auf seiner Schnauze, und der kleine Drache schüttelt sich begeistert.
Da begreife ich zumindest einen Teil des Problems.
„Er spielt damit.“
Zarah wischt sich einen Spritzer von der Wange. „Das sehe ich.“
„Für ihn ist die Kugel harmlos.“
„Seine Brüder und Schwestern kauen auch auf Metallplatten herum. Vielleicht sollten wir uns bei der Beurteilung harmloser Beschäftigungen weniger an Drachenkindern orientieren.“
Sera stützt die Vorderpfoten auf den Tisch und schnappt nach einem weiteren Tropfen. Dabei trifft sein Schwanz die Kugel.
Sie springt vom Tisch.
Ich greife danach, doch sie entzieht sich meinen Fingern und bleibt in Augenhöhe schweben. Die silbernen Linien drehen sich schneller. Zugleich wächst der Sog, den ich bisher nur an den Flüssigkeiten erkennen konnte. Meine Haare wehen mir ins Gesicht, Papier gleitet über den Tisch, und irgendwo hinter mir kippt ein leerer Becher um.
Die Wasserspirale breitet sich aus. Sie schwebt wie ein durchsichtiger Tunnel über uns, durchzogen von schwarzen und bernsteinfarbenen Schlieren. Darin wandern kleine Luftblasen, die das Licht der Kugel auffangen und blaugrün durch den Raum werfen.
Für einen Moment vergesse ich, dass wir ein Problem haben. Das Gebilde ist wunderschön. Es wirkt, als hätte jemand ein Stück Meer aus seiner Welt herausgeschnitten und mitten nach CH‑17 gebracht.
Dann löst sich eine Wassermasse aus dem großen Vorratsbehälter am anderen Ende des Raumes.
Sie schießt über unsere Köpfe hinweg und trifft die Spirale mit solcher Wucht, dass diese weit auseinandergerissen wird. Ein breiter Wasserbogen spannt sich von Wand zu Wand. Mehrere kleinere lösen sich daraus, schlingen sich umeinander und kreisen immer schneller um die Kugel.
Zarah springt auf. Ihr Stuhl kippt nach hinten und wird sofort von einer der Strömungen erfasst. Er dreht sich einmal in der Luft, bevor er irgendwo hinter dem Wasser verschwindet.
„Ellie!“
„Ich sehe es!“
„Das sagst du immer kurz bevor etwas sehr teuer wird.“
Ich taste nach Sera und finde ihn noch auf dem Tisch. Er stemmt sich gegen den Wind, die Flügel halb geöffnet, und verfolgt das Schauspiel mit leuchtenden Augen. Durch unsere Verbindung spüre ich keinerlei Angst. Für ihn ist das alles vertraut. Die Kugel tut genau das, wofür sie geschaffen wurde.
Ich gehe vor ihm in die Hocke und umfasse vorsichtig seinen Kopf.
„Sera, hör mir zu. Wie beendet man das?“
Sein Blick folgt einem Wassertropfen, der an meinem Ohr vorbeischwebt.
„Bitte.“
Er wendet sich mir zu. In seinem Empfinden liegt das Bild einer Bewegung. Es ist verschwommen und voller Eindrücke, die sich kaum in menschliche Gedanken übersetzen lassen. Wasser. Licht. Ein Sprung. Mehrere kleine Körper, die sich in einer schwebenden Strömung drehen.
Dann sehe ich die Kugel, berührt von einer Kralle.
Einmal. Zweimal. Dreimal.
„Ich glaube, man muss sie dreimal antippen.“
Zarah steht inzwischen auf der anderen Seite des Tisches und hält sich mit einer Hand an der Kante fest. „Dann tu es.“
„Ich muss erst an sie herankommen.“
Die Kugel schwebt im Zentrum des Wassers. Zwischen ihr und mir liegt eine ständig kreisende Masse, die inzwischen groß genug ist, einen halben Raum auszufüllen. Als ich einen Schritt näher komme, zieht der Sog an meiner Kleidung.
Zarah folgt meinem Blick. „Du wirst da nicht hineingehen.“
„Die Kugel reagiert auf Magie unberechenbar. Ich muss sie berühren.“
„Dann lassen wir das Wasser ab.“
„Wohin?“
Zarah sieht sich um. „Draußen wäre mein erster Vorschlag.“
Sie greift nach einem langen Metallstab, der an der Wand lehnt, und schiebt ihn in die Strömung. Kaum berührt die Spitze das Wasser, wird der Stab aus ihren Händen gerissen. Er kreist einmal um die Kugel und kommt mit erschreckender Geschwindigkeit auf uns zurück.
Wir werfen uns gleichzeitig zu Boden.
Der Stab schlägt in die Wand ein und bleibt dort zitternd stecken.
Zarah hebt den Kopf. „Mein zweiter Vorschlag wäre, nie wieder Gegenstände anzufassen, die dein Drache irgendwo findet.“
Sera stößt einen aufgeregten Laut aus.
„Mitbringt“, verbessere ich sie.
„Jetzt fängst du auch noch damit an.“
Über uns knarrt etwas. Die Wassermasse zieht inzwischen so kräftig, dass kleinere Gegenstände vom Boden abheben. Tassen, Löffel und mehrere lose Blätter kreisen am Rand der Strömung. Zarahs Stuhl taucht wieder auf, dreht eine Runde und verschwindet erneut.
Ich lege eine Hand auf Seras Brust. Unter meinen Fingern spüre ich seinen schnellen Herzschlag und tiefer darin jene fremde Kraft, die ihn mit mir verbindet. Wenn die Kugel auf Kamien für Drachenkinder geschaffen wurde, muss sie mit dieser Kraft umgehen können.
„Du kommst mit mir“, sage ich.
Sera klettert ohne Zögern an meinem Arm hinauf und setzt sich auf meine Schulter. Seine Krallen haken sich in meiner Kleidung fest.
Zarah schüttelt den Kopf. „Das ist ein schlechter Plan.“
„Hast du einen besseren?“
„Ich arbeite noch daran.“
„Dann beeil dich.“
Ich richte mich auf, schließe die Augen und konzentriere mich auf den Rhythmus der Kugel. Unter dem Rauschen des Wassers liegt ein gleichmäßiges Pulsieren. Es läuft durch den Boden, den Tisch und schließlich durch meine Füße. Je länger ich darauf achte, desto deutlicher spüre ich, dass die Strömung keinem wilden Chaos folgt. Sie bildet einen festen Kreislauf.
Ich warte auf den Moment, in dem sich die Bewegung vor mir öffnet.
Dann springe ich.
Das Wasser trifft mich wie eine Wand. Es reißt mir den Boden unter den Füßen weg und zieht mich in die Spirale. Für einige Sekunden weiß ich weder, wo oben noch wo unten ist. Blasen schießen an meinem Gesicht vorbei, meine Haare treiben vor meinen Augen, und Seras Krallen pressen sich fester in meine Schulter.
Ich halte den Atem an und strecke die Hand nach der Kugel aus.
Sie gleitet knapp an meinen Fingern vorbei.
Die Strömung dreht mich weiter. Hinter der durchsichtigen Wasserwand erkenne ich Zarah. Ihr Mund bewegt sich, doch ich höre nur das tiefe Dröhnen in meinen Ohren. Sie läuft neben mir her, bis die Strömung mich erneut an ihr vorbeiträgt.
Sera stößt sich von meiner Schulter ab.
Er schwimmt durch das Wasser, als hätte er nie etwas anderes getan. Seine kleinen Flügel liegen eng an seinem Körper, während er sich mit Schwanz und Beinen vorwärtsbewegt. Er erreicht die Kugel vor mir, legt beide Vorderpfoten darum und schaut zurück.
Ich zeige ihm drei Finger.
Er schlägt einmal mit der Kralle gegen die Oberfläche.
Das Licht wechselt von Blau zu Grün.
Beim zweiten Schlag zerfällt die große Strömung in Dutzende einzelne Kugeln. Eine davon schließt sich um meinen Kopf, eine andere um meinen Arm. Plötzlich sinke ich aus dem Wasser heraus und lande hart auf den Knien, während die kleineren Wasserkugeln schwerelos um mich herumschweben.
Sera hängt noch immer an dem Artefakt. Er dreht sich langsam kopfüber und sieht mich an.
„Noch einmal!“, rufe ich.
Er tippt ein drittes Mal dagegen.
Alle Wasserkugeln platzen gleichzeitig.
Ich reiße die Hände hoch und beginne die Inkantation, bevor das Wasser den Boden erreicht. Meine Stimme geht beinahe im Rauschen unter, doch die Absicht sitzt klar. Goldene Linien breiten sich aus meinen Fingern aus und fangen die herabstürzende Masse auf.
Das Gewicht trifft meine Magie mit voller Wucht. Meine Arme sinken, und ein scharfer Schmerz zieht durch meine Schultern. Überall um uns herum bleibt das Wasser in der Luft hängen. Es schwebt nur wenige Handbreit über dem Boden und wölbt sich um Möbel, Beine und alles, was im Weg steht.
Zarah steht bis zu den Knöcheln in einer trockenen Lücke und starrt mich an.
„Wie lange kannst du das halten?“
„Wenn du weiterfragst, deutlich kürzer.“
Sie versteht sofort. Während ich die Wassermasse mit zitternden Händen festhalte, nimmt sie die Kugel vom Boden. Das Leuchten ist verschwunden. Sie wickelt sie in ein Tuch, legt das Bündel in einen metallenen Behälter und schließt den Deckel.
Sera landet neben ihr und versucht, die Schnauze dazwischenzuschieben.
„Nein“, sagt sie und drückt den Deckel zu. „Dein Bad ist beendet.“
Durch unsere Verbindung erreicht mich seine tiefe Empörung.
Ich lenke das Wasser zurück in die Behälter, aus denen es gekommen ist. Die klare Flüssigkeit findet ihren Weg in Flaschen, Karaffen und den großen Vorrat. Tee und Tinte bereiten mir größere Schwierigkeiten, weil sie sich längst miteinander vermischt haben. Am Ende stehen zwei Tassen auf dem Tisch, deren Inhalt eine Farbe besitzt, die kein vernünftiges Getränk haben sollte.
Als der letzte Tropfen verschwunden ist, lasse ich die Arme sinken. Meine Kleidung klebt an meinem Körper, meine Haare hängen mir im Gesicht, und Sera sieht aus, als hätte ihn jemand in einen Wassereimer getaucht.
Zarah hebt ihren umgestürzten Stuhl auf und setzt sich. Danach betrachtet sie die schwarze Flüssigkeit in ihrer Tasse.
„Ich glaube, das ist deiner“, sage ich.
„Woran erkennst du das?“
„Meine Tasse hat einen Sprung am Henkel.“
Sie schiebt mir das andere Gefäß zu. „Dann lass es dir schmecken.“
Sera klettert auf den Tisch und setzt sich vor den verschlossenen Behälter. Mit einer Kralle kratzt er über den Deckel.
„Du bekommst sie zurück“, verspreche ich. „Sobald wir einen Ort gefunden haben, an dem du damit keinen Schaden anrichten kannst.“
Zarah wischt sich eine nasse Haarsträhne aus dem Gesicht. „Greywake wäre geeignet.“
Sera schaut sie an.
„Oder der offene Ozean.“
Seine blauen Augen verengen sich.
„Kamien“, sagt sie schließlich. „Am besten bringst du sie genau dorthin zurück, wo du sie herhast.“
Ich lege die Hand auf den Behälter und spüre ein schwaches Pulsieren darin. Vor meinem inneren Auge erscheint noch einmal das Bild der jungen Drachen, die durch schwebende Wasserringe springen. Vermutlich hat Althara ihren Kindern die Kugel gegeben. Vielleicht gibt es auf Kamien ganze Hallen, in denen kleine Drachen mit ihr spielen, ohne Leitungen zu leeren oder ahnungslose Mechanikerinnen beinahe zu ertränken.
Sera legt den Kopf auf meine Hand. Seine Zufriedenheit kehrt so schnell zurück, dass ich lachen muss.
„Sie bleibt vorerst bei uns“, sage ich.
Zarah schaut mich lange an. Dann nimmt sie ein Stück Papier und schreibt mit kräftigen Buchstaben etwas darauf. Sie befestigt den Zettel am Behälter und dreht ihn zu mir.
DRACHENSPIELZEUG. NUR IM FREIEN ÖFFNEN. ELLIE HAFTET FÜR ALLES.
„Das streichen wir“, sage ich.
„Welchen Teil?“
„Den letzten.“
„Der ist besonders wichtig.“
Während wir noch darüber diskutieren, schiebt Sera eine Kralle unter den Deckel. Ein leises Klicken verrät mir, dass der Verschluss nachgibt.
Zarah und ich sehen gleichzeitig zu ihm.
Sera hält inne.
Für einen Moment rührt sich niemand. Dann zieht er die Kralle langsam zurück und setzt sich wieder hin, als hätte er lediglich die Verarbeitung prüfen wollen.
Aus dem Behälter dringt ein schwaches blaugrünes Leuchten.
Zarah steht auf und nimmt ihre Tasse.
„Ich gehe jetzt.“
„Wohin?“
„Weit genug weg.“
Sie ist bereits an der Tür, als hinter mir der Deckel aufspringt.

