Nicht jeder Ort in Enyria liegt an einer großen Straße oder wird auf Karten deutlich markiert. Manche Plätze erreicht man nur über schmale Pfade, durch Nebel, über alte Stege oder indem man jemanden kennt, der überhaupt weiß, wo man suchen muss.

Gerade dort haben sich Geschichten, Rituale und Spuren erhalten, die anderswo längst verschwunden wären. Manche dieser Orte sind friedlich, andere gefährlich, und bei einigen merkt man erst zu spät, weshalb Reisende ihnen lieber aus dem Weg gehen.

Die Spiegelquellen

Tief im Lichtwald liegen Quellen, deren Wasser so ruhig ist, dass selbst kleinste Bewegungen darin sichtbar werden. Die Aerani suchen sie seit Generationen auf, wenn gewöhnliche Beobachtung nicht mehr ausreicht. Wer dort lange genug hinsieht, erkennt allerdings manchmal Dinge, nach denen er gar nicht gesucht hat.

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Die Nebelpassagen

Zwischen den Inselreichen gibt es Routen, die selbst erfahrene Kapitäne nur ungern ohne Lotsen befahren. Nebel legt sich dort innerhalb weniger Augenblicke über Wasser und Felsen, Strömungen wechseln scheinbar ohne Grund, und vertraute Landmarken verschwinden. Wer den richtigen Kurs kennt, kann ganze Handelswege abkürzen. Wer ihn verliert, findet vielleicht überhaupt keinen Weg mehr hinaus.

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Den versunkenen Pfaden folgen

In Vheryndal führen alte Wege durch Moor und schwarzes Wasser, von denen manche längst unter der Oberfläche verschwunden sind. Grenzsteine und Bannmale zeigen noch, wo früher Menschen gingen, doch nicht jede Markierung bedeutet, dass man ihr folgen sollte. Nyro kennt einige dieser Pfade – und bei manchen weigert selbst er sich zu erklären, wohin sie führen.

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